Richtfest neues Jugendhaus

Die ehemalige Polizeiwache in der Geiststraße 98 bekommt neue Bewohner

Das lange leerstehende Gebäude am Geistmarkt wurde 2022 von der gemeinnützigen FSP GmbH erworben. Die längste Zeit diente das Haus für rund 60 Jahre als Polizeiwache. Nach deren Auszug 2013 stand es leer. Nur in der Zeit von 2015 bis 2018 lebten dort alleinstehende männliche geflüchtete Personen. Nach einem umfänglichen Umbau wird es wie bei seiner Erbauung 1920 wieder ein Wohnhaus sein.
Die FSP wird das Gebäude als Wohnhaus für bis zu 15 Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen nutzen, um diese bei der Bewältigung der Herausforderungen, die mit einer Erkrankung einhergehen können, optimal zu unterstützen. Die zentrale Lage und die Nähe des zur FSP gehörenden Psycho-Sozialen Zentrums waren neben dem passenden Grundriss des Gebäudes ausschlaggebende Argumente für den Kauf der Immobilie.
Die zukünftigen Bewohner:innen werden dort ideale Bedingungen für Ihren weiteren Lebensweg vorfinden. Das Gebäude wird umfassend modernisiert. Trotz der vielen Eingriffe bleiben die Fassaden zur Geiststraße und zum Geistmarkt erhalten. Der neuen Eigentümerin gelingt es so, den Charakter des Gebäudes zu bewahren und trotzdem die aktuellen energetischen Ansprüche zu erfüllen. So wird beispielsweise eine PV-Anlage installiert und das Gebäude mit einer Wärmepumpe beheizt werden.

Am 17.05.2024 fand das Richtfest statt.

Ausstellung Atelier+

17 Künstlerinnen und Künstler des Atelier+ stellen aus!

Am Donnerstag, 11.04.2024 von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr findet in den Räumlichkeiten des IFD eine Vernissage statt. Über ein zahlreiches Erscheinen im Dahlweg 112 in Münster freuen sich die Ausstellenden.

Nie wieder ist jetzt!

Soziale Organisationen aus Münster positionieren sich! Gemeinsam für Demokratie, Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Den Aufruf für den 16. Februar 2024 finden Sie hier.

Tag der seelischen Gesundheit 2023 in Münster am 23.09.2023

Die Gemeinnützige FSP GmbH führt am 23.09.2023 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Fürstenberghaus (Domplatz 20-22) den Tag der seelischen Gesundheit 2023 in Münster durch. Das Thema der Veranstaltung lautet "Wenn Ängste krank machen!".
Es gibt viele Menschen, bei denen das gewohnte Angstgefühl zu einem lebensbestimmenden Teil wird. Deren Lebensqualität ist durch die Angst deutlich eingeschränkt und die Betroffenen sind auf Hilfe angewiesen, um eine Verbesserung ihrer Situation zu erreichen. Für solche Menschen findet der diesjährige Tag der seelischen Gesundheit statt.
Im Fürstenberghaus wird zunächst eine Betroffene aus ihrem Leben berichten und es Folgen zwei spannende Fachvorträge zum Thema Angst: Priv.-Doz. Dr. med. Nadine Striepens von der Christoph- Dornier-Klinik wird darüber berichten, wann Angst zur Krankheit wird und Sandra Kühn vom Reha-Zentrum der FSP wird therapeutische Ansätze zum Umgang mit Ängsten darstellen.
Zwischen den Vorträgen können sich alle Besucher:innen auf dem Infomarkt über verschiedene Hilfeangebote in Münster informieren oder sich bei einem Kaffee im Forum mit anderen austauschen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Tag der offenen Tür

Am 10.08.2023 öffneten wir in der Zeit von 14:00 -16:30 Uhr unsere Türen, damit interessierte Personen unsere „neue“ Tagesstätte kennenlernen konnten.

Es gab ein vielfältiges Programm, durch welches unsere Gruppenangebote kennengelernt und teilweise ausprobiert werden konnten. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen hatten die Besucher:innen die Gelegenheit, die gemütliche Atmosphäre kennenzulernen und wurden auf Wunsch von unserem engagierten Team durch die neuen Räumlichkeiten geführt. Dabei erfuhren sie alles Wissenswerte über das umfangreiche Angebot unserer Einrichtung und entdeckten, was die Tagesstätte zu bieten hat.

Neue Stiftung zur Förderung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gegründet

Am 16.05.23. wurde im Erbdrostenhof die Gründung der Stiftung Teilhabe Münster mit 100 geladenen Gästen gefeiert. Die Stiftung Teilhabe Münster übernimmt die strategische Leitung des FSP – Für Soziale Teilhabe und Psychische Gesundheit e.V.  und ihrer Tochtergesellschaften Psycho-Soziales-Zentrum und HFR GmbH (Rümpelfix).

Der FSP engagiert sich seit über 50 Jahren für die berufliche und soziale Inklusion psychisch kranker Menschen in Münster. Mit inzwischen mehr als 200 Mitarbeitenden bietet er vielfältige Hilfen in den Lebensbereichen Wohnen, Arbeit, Tagesgestaltung und Gesundheit für gut 1000 Münsteraner Bürger. Um diese Unterstützungsangebote dauerhaft zu sichern, hat die Mitgliederversammlung des FSP e.V. beschlossen, den Verein in die Gemeinnützige FSP GmbH umzuwandeln, deren Gesellschafterin eine Stiftung – nämlich die Stiftung Teilhabe Münster ist.

Die neu gegründete Stiftung führt, so der Vorstand Jörg Barlsen, das zentrale Ziel des Vereins weiter: psychisch erkrankten Münsteranern und Bürgern zu einer besseren gesellschaftlichen Teilhabe zu verhelfen. Sie wird zukünftig die Qualität der Leistungen in ihren Einrichtungen und deren Weiterentwicklung verantworten und fördern. Darüber hinaus soll sie im Rahmen von Veranstaltungen wie Tagungen und Kolloquien die Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen vorantreiben.

Die Bürgermeisterin der Stadt Münster Frau Angela Stähler, der Erste Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen Herrn Thomas Keck und die Geschäftsführerin des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V. Frau Birgit Görres zählten zu den Gästen und überbrachten Grußworte.

Das zentrale Thema der Grußworte war die Bedeutung des FSP für die Unterstützung der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Münster und Umgebung. Hervorgehoben wurde dabei die Innovationskraft des FSP, der als Gründungsmitglied des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie sehr dazu beigetragen hat, dass die psychiatrische Unterstützung der betroffenen Menschen heute nicht nur in Kliniken, sondern in ihrem sozialen Umfeld erfolgt. Herr Keck wies auf die Notwendigkeit des Ausbaus präventiver Angebote hin und forderte die Stiftung auf, auch hierbei mit der Deutschen Rentenversicherung zusammenzuarbeiten.

Den Festvortrag hielt Herr Prof. Dr. Hugo Mennemann zum Thema Innovation gestalten - Bedeutung einer Stiftung in einer Transformationsgesellschaft. Er legte dar, warum es in einer sich immer rasanter verändernden Gesellschaft notwendig ist, dass es Institutionen wie die neu gegründete Stiftung gibt, die sicherstellt, dass die Unterstützungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen kontinuierlich an die sich ändernden Bedingungen angepasst werden.

Herr Prof. Dr. Thomas Reker, Vorsitzender des Kuratoriums dankte den Akteuren des FSP, die den Verein in den letzten 50 Jahren so erfolgreich entwickelt haben und forderte dazu auf, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Nach der Gründungsfeier trat das Kuratorium der Stiftung Teilhabe Münster zusammen und bestellte den ehemaligen Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, Herrn Matthias Löb als weiteres Mitglied des Kuratoriums. Die Verwaltung der Stiftung besteht somit aus dem Kuratorium mit den Mitgliedern:

Herr Dr. Ulrich Flotmann

Frau Maria Klein-Schmeink (MdB)

Herr Matthias Löb

Herr Prof. Dr. Hugo Mennemann

Frau Dr. Ulrike Northoff

Herr Prof. Dr. Thomas Reker

Frau Prof. Dr. Christiane Rohleder

und dem Vorstand: Herrn Jörg Barlsen

Jahresausstellung 2023 des Atelier+

Vom 28.04. bis 11.05.2023 findet die Jahresausstellung des Atelier+ statt. Teilnehmer:innen dieses offenen Angebotes stellen im Landeshaus am Freiherr-vom-Stein-Platz 1 in Münster eigene Werke aus. 
Am 28.04. um 14:00 Uhr wird die Ausstellung vom Vorstand des FSP e.V. Herrn Jörg Barlsen eröffnet. Anschließend wird die künstlerische Leiterin des Atelier+ Frau Lena Skaya in die Ausstellung einführen. Freuen Sie sich auf sehenswerte Ausstellungsstücke!

Tag der seelischen Gesundheit in Münster - Rückblick

Psychisch kranke Kinder in der Pandemie

In der vergangenen Woche richtete der FSP e.V. Münster mit seinen Partnern nach 3 Jahren pandemiebedingter Pause wieder einen Tag der seelischen Gesundheit aus. Thema waren die Kinder und Jugendlichen mit psychischen Problemen in der Corona-Krise. Eine wichtige Erkenntnis der Veranstaltung ist, dass die Reduzierung der gewohnten sozialen Interaktionen von Kindern und Jugendlichen verhindert werden muss.

Dr. med. Rüdiger Haas, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frau Dipl.-Sozialarbeiterin Anne Becker, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle Südviertel e.V., Herr Dr. Dipl.-Psychologe Marius Janßen, leitender Psychologe der UKM – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Nele Schmidt, ehemalige Bewohnerin des FSP-Jugendhauses Piusallee berichteten und diskutierten mit interessierten Münsteranern und Münsteranerinnen über ihre Erfahrungen.

Im Zentrum der öffentlichen Diskussion standen bislang überwiegend Fragen der Versorgung von Kindern und Jugendlichen und die Auswirkungen der Versorgungsengpässe auf deren Zukunft. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Bildungschancen der Kinder. Im Unterschied dazu lag der Fokus der Referenten diesmal auf dem Befinden der Kinder und Jugendlichen: Was hat Corona mit ihnen gemacht. Was hat sie belastet und welche Strategien des Umgangs mit den von Ihnen empfundenen Unsicherheiten und Mängeln haben sie entwickelt.

Dr. Haas berichtete, das psychisch kranke Kinder und Jugendliche in der Pandemie zunächst weniger Schwierigkeiten hatten, als befürchtet wurde: die Schulschließungen bedeuteten für sie auch Entlastung. Der Leistungsdruck, Kontrolle und das Erleben von Ausgrenzung und Konflikten mit Mitschülern und Lehrern fielen weg. Umso problematischer erleben die Betroffenen die Situation nach dem Lockdown. Die Diskrepanz zu denen, die in dieser Zeit gefördert wurden und die „Distanz-Bildungsangebote“ der Schule in Anspruch nehmen wollten und konnten, war größer geworden. Diesem neuen Druck halten viele nicht stand.

Frau Becker und Herr Dr. Janßen bestätigten, dass gerade die Jugendlichen, denen aufgrund ihrer Erkrankung der Zugang zu Bildungsangeboten und sozialen Kontakten ohnehin erschwert ist, nach der Pandemie noch größere Probleme haben. Übereinstimmend mit Frau Schmidt stellen sie fest, dass alle Kinder und Jugendliche aber besonders für die mit psychischen Problemen die Ermöglichung von Kontakten zu anderen Kindern als sehr hilfreich erlebten. Vorrangige Aufgabe aller pädagogischen Einrichtungen sollte daher in vergleichbaren Situationen die Ermöglichung sozialer Interaktionen sein.

Die Präsentationen der Referenten finden Sie hier:

Präsentation Anne Becker

Präsentation Dr. Rüdiger Haas

Präsentation Dr. Marius Janßen

Tag der seelischen Gesundheit in Münster am 19.10.2022

Seit 2020 wird unser Leben durch die Corona-Pandemie beeinflusst. In fast allen Lebensbereichen mussten und müssen wir mit Einschränkungen zurechtkommen. Auch das Leben der Kinder und Jugendlichen hat sich dadurch sehr verändert. Inwieweit diese Änderungen sich auf die seelische Gesundheit der jungen Mitmenschen auswirken können, ist Thema des diesjährigen Tages der seelischen Gesundheit in Münster.

Am 19.10.2022 findet die kostenfreie Veranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger von 10-15 Uhr in Räumen der Bezirksregierung Münster (Domplatz 1-3) statt. Neben Vorträgen wird es auch einen Infomarkt geben. Hier erhalten Sie interessante Informationen über verschiedene Angebote.

Es werden folgende Vorträge gehalten:

Kommen Sie vorbei - Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen mit dem Grußwort von Stadträtin Cornelia WilkensFlyer Tag der seelischen Gesundheit

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